Der Wärmeschrank dient zur Erwärmung von Infusionen, Kochsalzlösungen und OP-Tüchern in KLiniken und Krankenhäusern.
Die Wärmeeinrichtung wird - je nach Kundenwunsch oder Erfordernissen - in den verschiedensten Schrankkorpussen (Stahlblech pulverbeschichtet oder Chromnickelstahl) integriert. Es
sind Flügeltüren oder Schubladen möglich. Für eine gute Luftzirkulation sorgen gelochte Schubladenböden oder Fachböden. Sie sind generell in Chromnickelstahl ausgeführt. Passend zu Schrankgröße und Raumvolumen werden Heizungen von
400 W, 800 W oder 1200 W verwendet.
Die Erfassung der Temperatur erfolgt duch einen PT100-Fühler um Umluftstrom. Das Display in der Schrankfront zeigt die aktuelle Innentemperatur an. Werkseitig wird der Wärmeschrank auf
35°C eingestellt. Die Wärmetemperatur kann bei einer Umgebungstemperatur zwischen 18°C und 25°C im Bereich von 35°C bis 45°C vorgewählt werden.
Ein Sicherheitsschalter schaltet bei erhöhter Temperatur die Heizung ab und
lässt erst nach Abkühlung ein erneutes Aufheizen zu. Durch die integrierte Wärmedämmung, gezielte Luftstromführung und berücksichtigten Sicherheitsvorkehrungen kann der zur Verfügung stehende Innenraum des Wärmeabteils optimal
genutzt werden. Zusätzlich bewirkt dieses System, unterstützt durch die Wärmekapazität der verwendeten Materialien, dass die gewählte Schrankinnentemperatur auch bei vollständigem Inhaltswechsel schnell wieder erreicht wird.
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